Ökonomische Analyse eines oralen Antikoagulanz

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Ökonomische Analyse eines oralen Antikoagulanz
Projektleitung Thomas Wilke , Prof. Dr. rer. oec.
Kürzel
Projektbeginn 01. Januar 2007
Projektabschluss 31. Dezember 2007
Projektpartner Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Akutkrankenhäuser, Rehabilitationskliniken
Projektbeteiligte Kai Neumann , Prof. Dr. rer. pol., Sabrina Müller ,
Projektmittel
Mittelgeber Keine finanzielle Förderung an IPAM
Fakultät(en) Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e)
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Inhalt

Fokus des Projektes war das orale Antikoagulanz Dabigatran etexilat, das im Frühjahr 2008 seine Zulassung unter dem Handelsnamen PRADAXA erhalten hat. Ziel des Projektes war es, potenzielle Veränderungen von Arbeitsabläufen und eventuelle Prozesskosteneinsparungen bei Einsatz eines oralen Antikoagulanz statt einer täglichen Spritze mit einem niedermolekularen Heparin zu ermitteln.
Projektergebnisse: Im Rahmen einer betriebswirtschaftlich-pharmakoökonomischen Analyse in sechs Akut- und sechs Rehabilitationskliniken konnte gezeigt werden, dass die Einführung eines oralen Antikogaulanz Prozesskosten reduziert. Im Rahmen der Thromboseprophylaxe für Hüft- und Kniegelenkersatzpatienten konnte ein Prozesskostenvorteil pro Patient und Verweildauertag in Höhe von 2,43 EURO (Akutkliniken) bzw. 1,40 EURO (Reha-Kliniken) abgeleitet werden. Ein Prozesskostentool erlaubt interessierten Kliniken, eine individualisierte Prozesskostenanalyse durchzuführen. Achtung! Beginn und Ende lediglich ungefähre Angaben!