Beschichtungstechnologie für das Aufbringen nanobasierter Antifoulingbeschichtungen in der Wasserwechselzone von stationären maritimen Großstrukturen

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Beschichtungstechnologie für das Aufbringen nanobasierter Antifoulingbeschichtungen in der Wasserwechselzone von stationären maritimen Großstrukturen
Projektleitung Marion Wienecke , Prof. Dr. rer. nat. habil.
Kürzel NanoWWZ
Projektbeginn 01. Januar 2014
Projektabschluss 30. Juni 2016
Projektpartner RoKo Rostocker Korrosionsschutz GmbH, INPUT-Institute for Polyurethane Technology GmbH, Christian-Albrechts-Universität Kiel
Projektbeteiligte Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik ,
Projektmittel 166.539 €
Mittelgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Neue Materialien
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Inhalt

Teilprojekt: Entwicklung CNT-basierter Materialsysteme mit physikalischen Antifoulingeigenschaften

Das Verbot von TBT infolge der nachgewiesenen Schädigung des Ökosystems, zwingt die Industrie zur Suche nach alternativen Lösungen für den Bewuchsschutz auf maritimen Strukturen. In Veröffentlichungen der Grundlagenforschung sind viel versprechende biozidfreie Ansätze beschrieben, die allerdings stark Risiko behaftet sind. Das Ziel dieses Projektes ist es, eine Beschichtungstechnologie für neuartige robuste Korrosionsschutzschichten mit Antifoulingwirkung für stationäre maritime Großstrukturen zu entwickeln. Die Antifoulingwirkung beruht dabei einerseits auf der Struktur der Kompositmaterialien, welche makroskopisch glatte, nano-strukturierte Oberflächen sowie eine hohe Bruchdehnung mit einem initial hohen elastischen Modulus aufweisen sollen, andererseits auf der Leitfähigkeit, die durch die vorgesehenen Mikro- und Nanofüllpartikel, insbesondere ZnO-Mikro- und Nanopartikel sowie Carbon Nanotubes (CNTs) generiert wird, so dass Konzepte der elektrochemischen Beeinflussung biologischer Strukturen zum Einsatz kommen sollen.