Entwicklung neuartiger Oberflächenstrukturen für Extrusionswerkzeuge

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Entwicklung neuartiger Oberflächenstrukturen für Extrusionswerkzeuge
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel VEStWerk
Projektbeginn 01. Oktober 2010
Projektabschluss 31. Oktober 2011
Projektpartner Novo-Tech GmbH GmbH & Co. KG
Projektbeteiligte Institut für Polymertechnologien e. V. ,
Projektmittel 104938 €
Mittelgeber BMWi, ZIM
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
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Inhalt

Wood-Plastic-Composites (WPC) sind Verbundwerkstoffe, welche aus einer Kunststoffmatrix, gefüllt mit einem hohen Anteil an Holzfasern, bestehen. Anwendung findet dieser Werkstoff z. B. bei der Herstellung von Terrassenprofilen, welche im Extrusionsverfahren hergestellt werden. Auf Grund des hohen Anteils an Holzfasern kommt es bei diesem Herstellungsverfahren trotz polierter Werkzeuginnenflächen zu unerwünschten Reibungseffekten im Inneren des Extrusionswerkzeuges, wodurch die Oberflächenqualität des Produktes deutlich verschlechtert wird. Diesem Effekt kann derzeit nur mit einer deutlichen Verringerung der Ausstoßzeiten und einem hohen Werkzeuginnendruck entgegengewirkt werden, woraus ein geringes Produktionsvolumen und hohe Wartungskosten resultieren. Das vorliegende Kooperationsprojekt basiert auf dem Ansatz eine Reduzierung des Gleitwiderstandes der WPC-Schmelze durch Oberflächenstrukturierung der Fließkanäle des Extrusionswerkzeuges hervorzurufen. Die positive Wirkung dieser Vorgehensweise wurde bereits in Vorversuchen nachgewiesen und kann bei einem erfolgreichen Projektabschluss zu einer signifikanten Produktivitätssteigerung bei der Extrusion von WPC-Produkten führen.