Erarbeitung eines Standards der Systemprüfung von Sonden für otoakustische Emissionen (OAE)

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Erarbeitung eines Standards der Systemprüfung von Sonden für otoakustische Emissionen (OAE)
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel Künstliches Ohr
Projektbeginn 01. Juli 2008
Projektabschluss 30. Juni 2010
Projektpartner Homoth Medizinelektronik GmbH &Co KG
Projektbeteiligte Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik ,
Projektmittel 97200 €
Mittelgeber BMWi, ProInno II
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung
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Inhalt

Für die Audiometrie werden Sonden eingesetzt, die in das menschliche Ohr Reize schallen und die Antworten aus dem Ohr einem Messgerät bereitstellen. Leistungsprüfung und Bewertung der Signalschärfe der Sonden erfolgt momentan über Probanden. Projektziel ist die Schaffung einer objektiven Messmethode zur Prüfung dieser Sonden. Kernziel ist eine nichtlineare Verstärkung des Reizes, welches der Sonde als ein normiertes Signal wieder zurückgesendet werden soll. Folgende Ansätze werden verfolgt. 1. elektronische Arbeitsweise: Die elektronischen Schaltungen realisieren zum einen die nichtlineare Verstärkung über einen übersteuerten Operationsverstärker und zum anderen über eine digitale Verarbeitung der Reize. 2. mechanische Variante: Hier werden Schwingelemente zum Schwingen gebracht. Die Resonanzfrequenz der einzelnen Schwingelemente ist auf den Frequenzbereich der Audiometrie abgestimmt. Die Entstehung der Distorsionsprodukte wird hier durch eine amplitudenabhängige Dämpfung realisiert. Es wird ein Standard geschaffen, der die Entwicklung der Sonden für die Audiometrie und auch die Audiometrie als Messverfahren einen wesentlichen Schritt vorantreibt.