Herstellung und Vertrieb von Ölbindemitteln aus Holz-Kunststoff-Granulaten

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Herstellung und Vertrieb von Ölbindemitteln aus Holz-Kunststoff-Granulaten
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel Existenzgründer-Pusch
Projektbeginn 01. Januar 2006
Projektabschluss 31. Dezember 2006
Projektpartner
Projektbeteiligte
Projektmittel 22300 €
Mittelgeber BMBF, Exist-Seed
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
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Inhalt

Die Gründungsidee beruht auf dem Auffinden einer unerwarteten Produkteigenschaft von Holz-Kunststoff-Kompositen (WPC). Vorversuche zeigen, dass WPC-Granulate sehr gute Öl-Absorptionseigenschaften aufweisen. Ölbindemittel werden aus einem großen Spektrum von Materialien hergestellt, unter denen sich u.a. Holzpartikel und Polypropylenvliese befinden. Letztere zeigen hervorragende Ölbindeeigenschaften. Durch die Kombination von preiswerten Holzpartikeln und Hochleistungspolyprolyen in Form von WPC-Granulat werden die Eigenschaften beider Bestandteile vereint, wobei ein höchst mögliches Kosten-Leistungsverhältnis erzielt wird. Die Herstellung von WPC als Kombination dieser beider Grundmaterialien ist schon in ersten Vorversuchen gelungen. Das existierende WPC soll nun, auch in Hinsicht auf die Aufnahme von Schwermetallen, weiterentwickelt und am Markt positioniert werden. Ein weiteres Ziel ist es auch schwimmfähige Produkte zu entwickeln, die auf Wasser eingesetzt werden können. Einsatzgebiete: zur Ölbekämpfung, z. B. für Feuerwehren und zur Regenwasser-Reinigung im kommunalen u. privaten Bereich. Mit der Ausgründung sollen marktfähige WPC-Ölbindemittel hergestellt und vertrieben werden.