INMOD - intermodaler ÖPNV mit Elektrobus und Elektrofahrrad

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INMOD - intermodaler ÖPNV mit Elektrobus und Elektrofahrrad
Projektleitung Udo Onnen-Weber , Prof. Dipl.-Ing.
Kürzel
Projektbeginn 01. November 2011
Projektabschluss 31. Mai 2015
Projektpartner diverse Landkreise in M-V, Busunternehmen
Projektbeteiligte HS-Wismar ,, Verkehrsministerium M-V ,, Landkreise NWM ,, Müritz ,, Nordvorpommern ,
Projektmittel 5200000 €
Mittelgeber BMVBS, Land M-V
Fakultät(en) Fakultät Gestaltung
Forschungsschwerpunkte(e) Bauen und Planen
Hyperlink http://www.inmod.de

Inhalt

Revitalisierung des ÖPNV im ländlichen Raum durch Konzentration der Busstrecken auf Magistrale und der Zubringer aus den Ortschaften durch Elektrofahrräder INMOD ist ein Forschungsvorhaben des Kompetenzzentrums ländliche Mobilität an der Hochschule Wismar, das Lösungen zur Revitalisierung des ÖPNV im ländlichen Raum entwickelt. Ziel ist es, im sich entleerenden ländlichen Raum Mobilität zu sichern und damit einen Beitrag zur Stabilisierung dieses entwicklungsgeschwächten Raumes zu leisten. Konkret wird die Vernetzung des privaten Verkehrs (Elektrofahrrad) mit dem öffentlichen Verkehr (Elektrobus) als gleichrangige Teile einer ÖPNV-Wegekette etabliert. Die Kosten des Forschungsprojekts in Höhe von 5,5 Mio € werden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern getragen.

Das Projekt untersucht in 4 Nahverkehrsräumen in Mecklenburg-Vorpommern unter-schiedliche Nutzerszenarien. Diese attraktivieren das Liniennetz des öffentlichen Bus-verkehrs, indem sie es auf die Hauptverkehrsachsen konzentrieren und durch Zubringer aus den umliegenden Ortschaften ergänzen. Auf diesen Zubringern werden Elektrofahrräder eingesetzt.

Dabei werden Angebote und Rahmenbedingungen untersucht - für Bewohner, die diskontinuierlichen Mobilitätsbedarf in die nächsten Unter- und Mittelzentren haben - für Bewohner, die Nachfrage nach kontinuierlicher Pendlermobilität auch über die Unter- und Mittelzentren hinaus haben, und die sich vom Auto wegmotivieren lassen - für Touristen, für die ein Mobilitätsangebot ohne Privat PKW von den Badeorten ins Binnenland geschaffen wird.

Das Projekt INMOD wird wissenschaftliche Erkenntnisse über Nachfragepotentiale von Mikrointermodalität, von Raumentwicklungschancen durch Revitalisierung der öffentlichen Mobilität, über das wirtschaftliche Potential von innovativen Verkehrsdienstleistungen und die volks- und betriebswirtschaftlichen Kosten von ländlicher Mobilität geben.

INMOD wird aufzeigen, dass der ÖPNV im ländlichen Raum durch den intelligenten Einsatz von Elektromobilität revitalisiert werden kann. Und INMOD wird Anregungen für die Anpassung der politischen und administrativen Instrumente an einen zeitgemäßen, zukunftsorientierten und durch Elektromobilität nachhaltigen ÖPNV ge-ben.