Interview: Das Ehrenamt - unbezahlt und unbezahlbar!

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Interview: Das Ehrenamt - unbezahlt und unbezahlbar!
Autor Joachim Winkler
Art
Erscheinungsjahr 2013
Verlag SWR1 Der Abend 28.3.1013, 22.00
Hyperlink http://swrmediathek.de/player.htm?show=f43ec060-97ee-11e2-8fb3-0026b975f2e6
Reihe


Das Ehrenamt - unbezahlt & unbezahlbar! 28.3.2013 | 22.00 Uhr

Was wären wir ohne unsere 23 Millionen Ehrenamtlichen? | Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland? Wäre ausgefallen ohne unbezahlte Helfer. Die Tafeln in Deutschland? Ohne die ehrenamtlichen Helfer wüssten zigtausend Menschen nicht, wie sie satt werden sollten. Im Falle einer Katastrophe: Allein achtzigtausend freiwillige Helfer des THW sorgen dafür, dass schnellst möglichst geholfen wird. Die Liste ist endlos fortzusetzen - 23 Millionen Menschen helfen in ihrer Freizeit in Vereinen, sozialen Einrichtungen und Hilfsorganisationen. Das Ehrenamt ist nicht zu ersetzen. Vor allem deshalb, weil diese Unmengen von Arbeitsstunden nicht bezahlt werden könnten - ganz abgesehen von den unbezahlbaren zwischenmenschlichen Leistungen. Das Ehrenamt ist weder Zeitvertreib noch Nische für Prestigesüchtige - es ist eine Stütze der Gesellschaft. Mit Prof. Joachim Winkler, Soziologe an der Uni Wismar, sprechen wir unter anderem darüber, warum den Freiwilligen häufig ein Helfersyndrom unterstellt wird, und warum Ehrenamtliche oft Pionierarbeit leisten, für die später sehr häufig bezahlte Arbeitsstellen eingerichtet werden.