Neuartiger Porenbeton für hoch energieeffiziente Gebäude in monolithischer Bauart

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Neuartiger Porenbeton für hoch energieeffiziente Gebäude in monolithischer Bauart
Projektleitung Prof. Dr.-Ing. Winfried Malorny ,
Kürzel
Projektbeginn 01. November 2011
Projektabschluss 01. Dezember 2012
Projektpartner Porensteinwerk Neubrandenburg GmbH &Co. KG, H+H Deutschland GmbH, Wittenborn
Projektbeteiligte
Projektmittel 95.488 €
Mittelgeber AiF Projekt GmbH Berlin, Forschungsprojekt ZIM
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e)
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Inhalt

Porenbeton erlaubt die kostengünstige, wenig fehleranfällige Errichtung von Gebäuden in monolithischer Bauweise unter Einhaltung der derzeit gültigen EnEV. Angesichts des von der EU ab 2020 geforderten Passivhausstandards ist diese Bauweise künftig gefährdet. Jüngste Entwicklungen zur Verbesserung des Wärmeschutzes zielten auf die Absenkung der Rohdichte unter Erhalt einer für herkömmliche Anwendungen noch ausreichenden Druckfestigkeit ab, bei einem allerdings deutlichen Rückgang der Biegezugfestigkeit. Als rein mineralisches System ist Porenbeton nicht grundlegend weiter zu entwickeln. Die künftige Nutzung des Baustoffs Porenbeton in der im Hochbau eingeführten Weise hängt somit vom Gelingen der Kombination des bewährten mineralischen Systems mit neuen Materialien ab. Durch Modifizierung des Porenbetons mit harten Polymeren wurde das Ziel verfolgt, bei gleichbleibender Wärmeleitfähigkeit die Druck- und Biegezugfestigkeit zu steigern und die Kantenstabilität des Porenbetons zu verbessern.