Rheologische Untersuchungen von WPC-Rezepturen und Modellierung des füllstoffabhängigen Fließverhaltens

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Rheologische Untersuchungen von WPC-Rezepturen und Modellierung des füllstoffabhängigen Fließverhaltens
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel Rheo-WPC
Projektbeginn 01. Januar 2016
Projektabschluss 31. Dezember 2016
Projektpartner
Projektbeteiligte Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik ,
Projektmittel 8767 €
Mittelgeber Hochschule Wismar
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
Hyperlink http://ipt-wismar.de/website/media/440Pressemitteilung%20Rheo-WPC.pdf

Inhalt

Im Rahmen der hochschulinternen Forschungsförderung nach der Innovationsrichtlinie erfolgen in den kommenden Monaten rheologische Untersuchungen von WPC-Rezepturen sowie die Modellierung des füllstoffabhängigen Fließverhaltens. In der Kunststoffverarbeitung sind die rheologischen Eigenschaften der Polymerschmelzen von zentraler Bedeutung für die Werkzeuggestaltung und für die Einstellung optimaler verfahrenstechnischer Parameter. Für die Ermittlung rheologischer Eigenschaften unter prozessnahen Bedingungen verfügt die Forschergruppe Kunststofftechnik im Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik (IfOD) unter Leitung von Professor Dr. Harald Hansmann unter anderem über ein Hochdruckkapillar-Rheometer mit Doppelkapillare. Im Rahmen dieses Grundlagen basierten Forschungsprojektes soll auf Basis systematischer Laborversuche an unterschiedlichen WPC-Rezepturen untersucht werden, inwie-weit sich das Fließverhalten von WPC-Schmelzen durch Ansatzfunktionen beschreiben lässt und welche Zusammenhänge sich zwischen den funktionsbeschreibenden Parame-tern, der WPC-Rezeptur und den Verarbeitungsbedingungen ableiten lassen. Im Speziellen sollen hierbei Rezeptureigenschaften (u. a. Matrixpolymer, Holzfüllstoff, Additive) und Prozessparameter variiert werden, um sie als mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren. Weitere Ziele des Vorhabens sind, basierend auf den gewonnenen Ergebnissen der hochschulinternen Forschung, die Vorbereitung eines Drittmittelprojektes im Bereich der Material- und Verfahrensentwicklung und der Ausbau regionaler, nationaler und internationaler Forschungskooperationen.