Softwareentwicklung mittels domänenspezifischer Modellierung (Master-Arbeit)

Aus Kompetenzportal
Wechseln zu: Navigation, Suche
Softwareentwicklung mittels domänenspezifischer Modellierung (Master-Arbeit)
Autor Andreas Hauschild
Typ Master
Studiengang Wirtschaftsinformatik
Erstbetreuer Jürgen Cleve (Prof. Dr. rer. nat.)
Zweitbetreuer Uwe Lämmel (Prof. Dr.-Ing.)
Status der Abschlussarbeit verteidigt
Datum der Verteidigung 2012/01/31
Erscheinungsjahr 2012
Link

Abstract

Besonders bei gewachsenen Softwareanwendungen kommt es nicht selten vor, dass bestimmte Teile der Anwendung vollautomatisch generiert werden. Diese Art und Weise der Softwareentwicklung wird meistens dort verwendet, wo Bereiche der Anwendung viel Programmcode mit rein struktureller Funktion benötigen. Dazu gehören zum Beispiel Anwendungsoberflächen, die darauf angeordneten Elemente und deren Funktion. Für die Generierung von Code müssen die eigentlichen Aspekte der Oberflächen abstrahiert und unabhängig von der Zielplattform betrachtet werden. Das Ergebnis einer solchen Abstrahierung ist eine Sprache, welche auf die Beschreibung von Oberflächen spezialisiert ist und mit der sich ausschließlich nur diese beschreiben lassen. Eine solche problembezogene Sprache wird als domänenspezifische Sprache (engl. domain-specific language, DSL) bezeichnet.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz domänenspezifischer Sprachen im Kontext der praxisorientierten Softwareentwicklung. Es werden die erforderlichen Grundlagen betrachtet und diskutiert. Zusätzlich werden zur Veranschaulichung immer wieder Beispiele vorgestellt. Den Kern der Arbeit bildet das Refactoring einer bestehenden DSL-Lösung zur Generierung von Oberflächen in Java, und zwar unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte der domänenspezifischen Softwareentwicklung.