Vermeidung von Silberschlieren auf Mikroschaumspritzgussteilen durch Erhöhung der Kontakttemperatur im Spritzgießwerkzeug

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Vermeidung von Silberschlieren auf Mikroschaumspritzgussteilen durch Erhöhung der Kontakttemperatur im Spritzgießwerkzeug
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel VeSilMiKO
Projektbeginn 01. Oktober 2014
Projektabschluss 30. September 2016
Projektpartner plastec Kunststofftechnikum Oberberg GmbH
Projektbeteiligte Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik ,
Projektmittel 174800 €
Mittelgeber BMWi, ZIM
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
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Inhalt

Ziel des Vorhabens ist die industrietaugliche Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von schlierenfreien Sichtteilen im Mucell-Prozess. Das Verfahren beruht auf der Anhebung der Kontakttemperatur zwischen gasbeladener Schmelze und der Werkzeugwand infolge einer thermisch schlecht leitenden Werkzeugbeschichtung. Außerdem ist das Verfahren durch eine variotherme Prozessführung gekennzeichnet, die einen deutlich vermindertem erforderlichen Temperaturhub im Vergleich zu unbeschichteten Werkzeugen erfordert. Im Rahmen von Screeening-Untersuchungen wird IfOD Laborversuche zum Einfluss verschiedener keramischer, glasartiger und polymerer Beschichtungen auf die Resultate des Mucell-Spritzgießprozesses durchführen und gemeinsam mit Plastec die Ergebnisse bezüglich der erzielbaren Performanceaspekte (Oberflächenqualität, Zykluszeit, Energieeinsparung durch Temperaturabsenkung gegenüber unbeschichteten Werkzeugeinsätzen) bewerten. Der innovative Kern des Teilprojektes Plastec liegt in der Charakterisierung der Industrietauglichkeit des gemeinsam entwickelten Verfahrens.