Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Aufbereitung umweltbelastender verbrauchter Reitböden für neuartige biologisch verträgliche Reitschichten

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Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Aufbereitung umweltbelastender verbrauchter Reitböden für neuartige biologisch verträgliche Reitschichten
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel Reitschichten
Projektbeginn 08. Juni 2018
Projektabschluss 07. Dezember 2019
Projektpartner Reitboden Stuckenberg RS GmbH
Projektbeteiligte Institut für Polymertechnologien e. V. ,
Projektmittel 245.208 €
Mittelgeber Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Fakultät(en)
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
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Inhalt

Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gliedert sich in zwei Teilprojekte.

In Teilprojekt I ist das Teilziel, die Konzeption einer industriellen Anlage zur Aufbereitung von verbrauchten Reitschichten zu ermöglichen. Mit einer solchen Anlage wird die Herausforderung angenommen, für den Aufbau neuer Reitböden wertvolle Quarzsandanteile in hoher Reinheit und Ausbeute aus verbrauchten Reitschichten zurückzugewinnen. Dies ist nach heutigem Stand der Technik nicht möglich, sodass derzeit komplette Reitschichten mit petrobasierten Textilien als Abfall zu behandeln sind.

2. Teilziel ist die Entwicklung neuartiger Reitschichten auf Basis biobasierter Verstärkungstextilien. Das Vorhaben zielt folgerichtig auf die Entwicklung von umweltschonenden Reitschichten, in denen die Bioverträglichkeit durch den Einsatz bioverträglicher (kompostierbarer) Textilien erzielt werden muss. Der Einsatz bioverträglicher Verstärkungstextilien in Reitschichten ist bislang Neuland. Bei erfolgreichem Projektverlauf könnten in naher Zukunft neu errichtete Reitplätze mit einer bioverträglichen Reitschicht ausgestattet werden, die keine Umweltbelastung mehr darstellt und mithin keine Sonderbehandlung in der Entsorgung benötigt.