BALTIMARI

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BALTIMARI
Projektleitung Michael Gluch , Dr.-Ing.
Kürzel BALTIMARI – Review, Evaluation and Future of Baltic Maritime Risk Management
Projektbeginn 01. Oktober 2018
Projektabschluss 31. März 2020
Projektpartner Aalto University, University of Helsinki, University of Tartu, Gdynia Maritime University, World Maritime University Malmö (SE)
Projektbeteiligte Gerrit Tuschling , Dipl.-Ing. (FH)
Projektmittel
Mittelgeber Synthesis-Call des BONUS Programms der EU
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Management und Recht, IT-Systeme und Medien, Schiffbau und Seeverkehr
Hyperlink https://www.merikotka.fi/projects/baltimari/?lang=en

Inhalt

Die maritimen Aktivitäten in der Ostsee, insbesondere die Schifffahrt und der Offshore-Energiesektor, beinhalten ein hohes Risiko für die Menschen, die Umwelt und ökonomische Nachhaltigkeit. Verschiedene Interessengruppen habe Prozesse implementiert, diesen Risiken zu begegnen. Darüber hinaus wurden einige Forschungsprojekte unterstützt, die das Risikoverständnis verbessern sowie Analysemethoden bis hin zur Enscheidungsunterstützung entwickeln, um das Risiko zu minimieren. Durch die Komplexität der maritimen Systeme, der Entstehung neuer Risiken durch sich schnell entwickelnde innovative Technologien wird ein Überprüfen und Bewerten der aktuellen Risikomanagementverfahren für die Ostsee notwendig. Diese Neubewertung bietet das Projekt BALTIMARI.

Der Umfang der Arbeiten reicht von den verfügbaren Risikoanalysemethoden bis zu den Werkzeugen der Entscheidungsunterstützung, die ungewollte Ereignisse abwenden oder deren Auswirkungen minimieren können. Die Bewertung stützt sich auf die vorhandenen wissenschaftlichen Arbeiten hinsichtlich der Methoden und deren Wirksamkeit, die von den jeweiligen Interessengruppen genutzt werden, mit besonderem Fokus auf in jüngster Vergangenheit implementierter Projekte. Mittels Literaturstudien, Umfragen, Interviews und Workshops mit Interessenvertretern werden eine Bewertung der Wirksamkeit der Forschungsausrichtung und des Technologietransfers vorgenommen und Mittel zur Verbesserung gesucht, Wissenslücken und zukünftige Forschungs- und Innovationsprioritäten identifiziert.

Die Ergebnisse werden in wissenschaftlichen Artikeln und Kurzdossiers ("Policy briefs") veröffentlicht.