Neuentwicklung einer elektronischen Steuerung eines CO2-Gas-Injektorsystems für die Digitale-Subtraktions-Angiographie und Implementierung innovativer Systemeigenschaften

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Neuentwicklung einer elektronischen Steuerung eines CO2-Gas-Injektorsystems für die Digitale-Subtraktions-Angiographie und Implementierung innovativer Systemeigenschaften
Projektleitung Harald Hansmann , Prof. Dr.-Ing.
Kürzel CO2-InnoKontrol
Projektbeginn 01. Juni 2013
Projektabschluss 31. August 2015
Projektpartner Malek Medical GmbH
Projektbeteiligte Institut für Polymertechnologien e. V. ,
Projektmittel 228414 €
Mittelgeber WiMi M-V, Technologie-Verbundförderung
Fakultät(en) Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Forschungsschwerpunkte(e) Produktentwicklung, Neue Materialien
Hyperlink http://ipt-wismar.de/website/media/303ipt_news_co2_gas_injektor.pdf

Inhalt

Seit vielen Jahren beschäftigt sich das IPT erfolgreich mit der Entwicklung von eigenen Mess- und Simulationsgeräten sowie Medizinprodukten. Hierzu gehören beispielsweise Messeinrichtungen für die Forschung (eingesetzt vor allem beim Rotationsgießprozess RoMo-Control) und ein Simulator für die Audiometrie („Künstliches Ohr“). Im aktuellen Verbundprojekt geht es für das IPT um eine völlig neue medizinische Spezifikation; einem CO2-Gas-Injektor für die Nutzung in der Diagnostik beim Menschen mittels Angiographie. Ein Schwerpunkt beim IPT liegt in der Entwicklung von elektronischen Regelungs- und Steuerungsprozessen für den vollautomatischen CO2-Injektor. Dabei wird auch auf Computersimulationen zurückgegriffen. Die maximale Patientensicherheit steht bei jedem Entwicklungsschritt im Fokus. Die Untersuchung der Systemsicherheit erfolgt unter Anwendung von standardisierten Risikomanagementprozessen auf theoretischer Ebene. Daraus werden dann Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Systemsicherheit abgeleitet. Aber auch auf der praktischen Seite gibt es reichlich neue Sicherheitskomponenten. So wird beispielsweise ein aktiver, externer Simulator als separates Gerät entworfen und gebaut, der während der Entwicklungsphase Fehler in das Injektorsystem einschleust. Für die absolute Sicherheit während der Nutzung des CO2-Injektors sorgt eine redundant aufgebaute elektronische Steuereinheit. Sollte sich ein Parameter einmal außerhalb seiner Spezifikation befinden wird sie dafür sorgen, dass sich das Injektorsystem trotzdem in einem sicheren Zustand befindet. Auch die Bedienung des Gerätes soll sich grundlegend durch eine graphische Benutzerführung ändern. Die Entwicklung des neuen CO2-Injektionsgerätes soll Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.